wA: Spiel gegen Eichenauer SV

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Weibliche A-Jugend, Bezirksoberliga: Eichenauer SV gegen TSV Herrsching 20:23 (12:11)

Trotz Sieg schwache Leistung

Weibliche A-Jugend kann Potenzial nicht ganz abrufen, gewinnt aber trotzdem

Mit argen Personalproblemen musste die weibliche A-Jugend am vergangenen Sonntag zum Eichenauer SV anreisen. Gleich drei Leistungsträger mussten die Trainer Uli Sigl und Bastian Romacker ersetzen. Dennoch ging man positiv ins Spiel und wollte weiterhin die blütenreine Weste beibehalten.

Der Anfang des Spiels lief jedoch gar nicht nach Plan, im Angriff zu ungenau, in der Abwehr nicht konsequent ging die Heimmannschaft aus Eichenau mit 5:2 in Führung. Erst jetzt bemerkten die Mädels, dass das Spiel tatsächlich angefangen hatte und nutzen die sich zahlreichen Chancen, um nach und nach zum Ausgleich zu kommen. Die erste Halbzeit wogte hin und her. Immer ging Eichenau in Führung, Herrsching konnte jedoch ausgleichen. Dennoch war vor allem die Abwehrleistung sehr mau. Eichenau konnte schließlich mit 12:11 die erste Hälfte für sich entscheiden.

Nach einer Kabinenansprache, in der vor allem die bei vielen Spielerinnen anzumerkende Lustlosigkeit kritisiert wurde, ging die zweite Hälfte los. Schnell konnten die Gäste vom Ammersee die zunehmenden Unkonzentriertheiten der Gastgeber ausnutzen und so über ein 13:13 auf 15:19 langsam davon ziehen. Vor allem die Manndeckung der bisher besten Spielerin von Eichenau brachten viele Verzweiflungswürfe und technische Fehler, die in Ballgewinne für Herrsching und den ein oder anderen schnellen Angriff uferten. Im Angriff betätigte Anna Rettinger sich als Antreiberin und Vollstreckerin. Eichenau konnte zwar zeitweise auf ein Tor verkürzen, jedoch zeigten sich die größere Abgeklärtheit und der breitere Kader auf Seiten der Ammerseer. Somit gewann Herrsching die Partie mit einem etwas zu deutlichen 20 zu 23.

Torschützen: Benita Oberhofer 7/3, Anna Rettinger 6, Michaela Petsch 4, Lena Liebl 3, Teresa Triebenbacher 2, Lara Anders 1.