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Damen II: Spiel gegen SC Uhofen/Germering
Titelfavoriten mächtig geärgertHerrschings 2. Damenmannschaft schrammt knapp an einer Sensation vobei
In der Partie gegen den Titelkandidaten SC U´hofen/Germering machte die Herrschinger 2. Damenmanschaft ein richtig gutes Spiel. Nach langem Kampf mussten sich die Gastgeberinnen am Ende denkbar knapp mit 19:20 (9:8) geschlagen geben. Bei der hauchdünnen Niederlage gegen den Favoriten gab die 22jährige Sportstudentin Alexandra Lux ihr Debüt beim TSV. In ihrem ersten Handballspiel überhaupt machte die Rechtshänderin ein richtig gutes Spiel. Nicht ganz so glücklich verlief hingegen das Comeback von Monika Schön. Bei der Kreisläuferin brach eine alte Rückenverletzung auf, so dass sie die Begegnung vorzeitig abbrechen musste. Sie ließ freilich aufblitzen, welche Verstärkung sie für die Herrschingerinnen darstellt.
Die Gastgeberinnen begannen mit einer offensiven 5:1-Deckung und hemmten damit merklich den Spielfluss des SC U/G. Ohne regelmäßigem Training war dem Angriff allerdings anzumerken, dass immer wieder improvisiert und auf Einzelaktionen zurückgegriffen werden musste. Dennoch lief der Ball flüssig und durchaus druckvoll durch die eigenen Reihen. So konnten sich die Herrschingerinnen über 3:1 auf 6:3 absetzen. Als die Deckung kurzfristig mangels Alternativen auf eine 6:0-Formation umgestellt werden musste, konnten die Gäste dank ihrer wurfgewaltigen Linkshänderin Anne Liebold auf 6:5 verkürzen. Der TSV reagierte und nahm die Torjägerin in Manndeckung. Es dauerte eine Weile, ehe diese Maßnahme fruchtete, so dass Germering mit 7:8 in Führung gehen konnte. Doch bis zur Pause ließen die TSV-Mädels anschließend keinen Gegentreffer mehr zu und gingen mit einer 9:8-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeberinnen taktisch weiter klug und präsentierten sich in der Abwehr hellwach. So konnten die Herrschingerinnen ihre Führung bis Mitte der zweiten Hälfte auf 15:12 ausbauen. Verletzungsbedingt fielen nun jedoch Vera Biesen und Monika Schön aus. Bei den verbliebenen Spielerinnen machte sich zudem mehr und mehr der Kräfteverschleiß der intensiven und kampfbetonten Partie bemerkbar. Beim 17:18 gingen die Gäste zum zweitenmal in dieser Partie in Führung. Trotz der schwindenen Kräfte gaben sich die Herrschingerinnen nicht auf und kämpften aufopferungsvoll bis zum Schlusspfiff. Zu einem Punktgewinn reichte es am Ende leider nicht mehr. Immerhin konnten die Gastgeberinnen den Favoriten gewaltig ärgern und verlangten dem Team von Trainer Eric Bürgermeister bis zum Schluss alles ab.
Es spielten: Karina Schnell (TW), Lena Hermann (2), Vera Biesen (3), Anna Rettinger (4), Sabine Petsch, Alexandra Lux, Corinna Klusch (1), Melanie Rüttiger 7/3, Monika Schön (1), Pia Lueg.



